Marinello Früchte Gemüse
extra-jungfräuliches

OLIVENOEL

vom Produzent Vangelis Giakoumis

Seit tausenden von Jahren ist Olivenoel im Mittelmeerraum ein unverzichtbarer Baustein der Ernährung. In einer kürzlichen Sendung wurde ein Grieche gefragt, was für ihn Olivenoel bedeute. Ohne lange zu überlegen meinte er: DAS LEBEN!

Es ist für mich immer wieder ärgerlich, wenn aus wichtigen Grundstoffen mit einem Grosseinsatz an PR Pseudo-Schicki-Micki-Exclusivitäten gemacht werden. Was zur Zeit im Handel mit Olivenoel abgeht ist schon beinahe pervers. Bald schon weiss niemand mehr, ob es sich um ein Grundnahrungsmittel handelt, oder um ein Parfum! Die Flaschen werden immer obstruser, die Etiketten immer konfuser und das Verhältnis der Menge zum Preis immer abstruser!

Ich hatte das grosse Glück, zusammen mit meiner Frau Iris, bei Vangelis im Süden des Pelopones auf einem kleinen Bauerngut bei der Olivenernte mitzuhelfen und aus erster Hand zu lernen, auf was es für ein gutes Olivenoel ankommt. Viel Zeit, harte Arbeit und ein grosses Wissen über die Zusammenhänge der Natur – that's it!

Interessante Internet-Seite über Olivenoel:
http://www.cilento-nationalpark.de/beilage/oel.html

Olivengarten

Olivengarten

Nach getaner Arbeit

nach getaner Arbeit

Oeltransport

Oeltransport 2000 km

  • künstliche Bewässerung (eine idiotische Entwicklung in wasserarmen Gegenden im Süden) steigert zwar den Ertrag und Gewinn, beutet aber zugleich den so wichtigen Grundwasserspiegel aus und macht es den Bäumen zu bequem. Die Früchte verlieren an Kraft und Widerstand, was sich durch ein schwächliches und langweiliges Oel rächt.
  • maschinelle Ernte ist bequem und kostensparend. Um jedoch die Früchte durch den Schütteltrax von den Zweigen lösen zu können müssen sie extrem stark ausgereift werden, was wiederum nicht der optimalen Erntezeit für gutes Oel entspricht.
Doch nun....
bad news vom Pelopones:
Vorerst ein herzliches Dankeschön an alle, die uns behilflich waren, das wunderbare, jungfräuliche Olivenöl unseres Freundes, dem Kleinproduzenten Vangelis Giakoumis vom Pelopones zu einem produktions-kostendeckenden Preis zu vermarkten. Wir konnten ihm in den vergangenen Jahren - mit Ihrer Hilfe - die ganze Produktion bis zu 3000 Liter/Jahr abnehmen.

Die Saison 2007 und 2008 waren eine absolute Katastrophe. Zwar blieb das Anbaugebiet rund um Kranidion 2007 von den verheerenden Waldbränden verschont. Diese konzentrierten sich vor allem auf die Westküste. Doch die aussergewöhnliche Trockenheit während des ganzen Sommers betraf auch den Garten von Vangelis. Da er aus qualitativer Ueberzeugung seine Olivenbäume nicht künstlich bewässert, reduzierte sich die Ernte 2007 auf unter 10% eines Durchschnitts-Ertrages und im Folgejahr 2008 war es nur marginal besser. Für diese minimale Menge lohnte es sich nicht, das ganze Export- und Transport-Prozedere durchzuführen.

So hat sich Vangelis Giakoumis entschlossen, seine Anlage zu verpachten und sich ganz dem Erwerbsleben in der Schweiz zu widmen. Er träumt aber weiterhin davon, sich nach seiner Pensionierung wieder intensiv um seine 600 Olivenbäume zu bemühen.

Doch - nur schon für meinen privaten Bedarf - habe ich mich hier nach einem ehrlichen, sauberen und aromatischen Olivenöl umgesehen und bin bei der Marke Theofilos von Lesbos (ffa 0,7/100g) fündig geworden. Dieses führen wir nun im Sortiment.

im Bidon à 5 Liter

Liter nur 12.95

 
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